Erghotherapie Psychotherapie (HPG), AD(H)S-Coaching
 
  Angelika Richter Therapiewege
 
 
Ergotherapie  

Ergotherapie in der Rheumatologie

Wer wird ergotherapeutisch behandelt?

Der Begriff Rheumatismus ist eine Sammelbezeichnung für eine große Zahl bestimmter Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparats. Die Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis gehen in der Regel mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen einher und betreffen meist den ganzen Körper. Vor allem das entzündliche Gelenkrheuma (Polyarthritis), Polyarthrose und der Morbus Bechterew ziehen den ganzen Bewegungsapparat in Mitleidenschaft und betreffen den Menschen in seinem ganzen Lebensumfeld. Die eigentlichen Ursachen sind nach wie vor nicht vollständig geklärt.

Welche Ziele verfolgt die Ergotherapie?

Grundsatz der ergotherapeutischen Maßnahmen ist, den betroffenen Menschen in seinem Bemühen um größtmögliche Selbstständigkeit und Unabhängigkeit und gegen eine drohende Invalidität zu unterstützen (Prävention). Sein Wille zur aktiven Mitarbeit soll gestärkt werden.

Was beinhaltet die Ergotherapie?

Daraus ergibt sich das grundlegende Behandlungsprogramm:

  • Unterweisung in den Regeln des Gelenkschutzes
  • Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit
  • Vermeidung und Verminderung von Fehlstellungen, Fehlbewegungen und Kontrakturen in den Gelenken.
  • Kräftigung der Muskulatur und Stabilisation von Gelenken
  • Erarbeitung von Kompensationsstrategien
  • Versorgung mit stützenden und funktionsverbessernden Schienen
  • Beratung über Hilfsmittel und Training der alltagsrelevanten Tätigkeiten
  • Erarbeiten von Eigenübungen / Hausprogramm
  • Umfeld- und Arbeitsplatzgestaltung
Der Gelenkschutz gilt als ein übergeordnetes Prinzip der Behandlung und sollte die therapeutischen Maßnahmen immer einleiten. Er ist im Wesen eine vorbeugende Maßnahme, entfaltet seine Wirksamkeit also am ehesten, wenn der Patient schon zu Beginn der Erkrankung darin geschult wird. Alle weiteren Behandlungsmaßnahmen werden dann auf der Basis seiner Regeln durchgeführt.

Ergotherapie bei rheumatischen Erkrankungen wird zu unterschiedlichen Zeitpunkten durchgeführt. Nach der Diagnosestellung ist eine Gruppentherapie im klinischen Bereich zum Gelenkschutztraining sinnvoll, ein allgemeines Funktionstraining ist mit begrenzten Behandlungsserien immer wieder im Verlauf der Krankheit indiziert, ebenso die Versorgung mit Schienen und Beratung über entsprechende Hilfsmittel und Kompensationsstrategien. Der jeweilige Zeitpunkt richtet sich nach dem individuellen Verlauf und den Notwendigkeiten im Alltag des Betroffenen. Ein spezielles Funktionstraining inkl. Schienenversorgung und Hilfsmittelberatung / Training im lebenspraktischen Bereich wird nach Operationen z.B. an einzelnen Gelenken durchgeführt.

Ergotherapie
Ergotherapie dazugehörige Behandlungsverfahren

- Cogpack
- Das Bobath-Konzept
- Kognitiv-therapeutische Übungen
  nach Perfetti
- Manuelle Therapie
- Medical Taping-Concept
- Mobilisation des Nervensystems
  nach Buttler
- Neurotherapeutischer
  Behandlungsansatz nach
  Johnstone

- PNF
- Spiegeltherapie



Ergotherapie

dazugehörige Behandlungsverfahren

- ADHS-Coaching
- DBT/Skills Training
- EMDR
- Emotionelle Erste Hilfe
- Kunsttherapie
- NLP - Neurolinguistisches
  Programmieren

- Soziales Kompetenztraining
  für Jugendliche
- Traumatherapie nach dem
  KReST – Modell


Behandlungsverfahren in allen Bereichen

- Neurofeedback
- Biofeedback
- Fußreflexzonenmassage
- CraniosakraleBehandlung