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Johnstone

Begründet wurde dieser Behandlungsansatz in den 1960er Jahren zur Rehabilitation erwachsener Hemiplegiker von der schottischen Physiotherapeutin Margaret Johnstone und ihrer Schwester. In den 70er Jahren entwickelten die beiden gemeinsam mit einer dänischen Firma die URIAS-Luftbandagen bzw. Johnstone-Splints als Therapiehilfsmittel. Diese dienen seither als Ergänzung zu anderen neurophysiologischen Methoden.

Durch sensomotorisches Training von einfachen, repetativen Bewegungsabläufen in reflexhemmender Stellung soll eine langfristige Funktionsverbesserung erzielt werden. Der abnorme Haltungstonus wird positiv beeinflusst, die Haltungskontrolle verbessert, propriozeptiver Input erhöht und verlorengegangene Bewegungsmuster angebahnt. Die Luftpolsterschienen helfen außerdem Kontrakturen vorzubeugen und schwache Muskelgruppen bei den Übungen zu stabilisieren.